Tag 11 – Weiterreise zum Guinsa Temple

Und mal wieder ist es soweit: Der Abschied Nummer 2 ist da und wir müssen und von Yuri’s Mama verabschieden. Nach dem Frühstücken heißt es packen und dann fließen ein paar Tränen…

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns für einen Trip zum Sobaeksan National Park entschieden. Wir wollen uns dort eine Pension suchen und noch einmal 3 Tage für uns verbringen.

Wir steuern Richtung Danyang an. Die Gegend ist eine optimale Lage, denn hier ist das Eingangstor zum Woraksan National Park und zum Sobaeksan National Park. Entlang des Flusses gibt es unzählige Pensionen. Die Art der Unterkunft ist in Korea teurer als die großen Hotels, denn für Koreaner ist es etwas besonderes, in kleinen Häusern zu übernachten. Auch die Möglichkeiten des private BBQ stellen sich in Großstädten wie Seoul und Daegu nicht jeden Tag.

Wir finden eine sehr neue Pension namens Labelle Pension mit Blick auf den Fluß. Sie wurde erst letztes Jahr fertiggestellt und ist modern eingerichtet.

Nachdem klar ist, wo wir verbleiben, besichtigen wir die Tempelanlage Guinsa. Die Anlage ist mit 60 Jahren nicht wirklich alt, denn nach einem Brand wurde sie neu aufgebaut. Beeindruckend ist aber die Lage und Größe. Sie wurde über 6-8 Stockwerke in ein schmales Tal gebaut. Hier können bis zu 10.000 Mönche und Gläubige gleichzeitig übernachten, essen und beten. Uns beeindruckt, dass hier ein echtes Leben stattfindet und dies fühlt man vor Ort deutlich.

Danach kaufen wir Fleisch und Bier und wollen Grillen. Gesagt, getan und unser Vermietet schmeißt uns auf der Terrasse den Grill an. Wir verspeisen die Beilagen von Omoni mit leckerem Fleisch (Samgyeopsal / 삼겹살)  und trinken Bier und Soju.

Die Nacht verläuft dann leider nicht so gut, denn auf die Bitte, die Fußbodenheizung etwas anzumachen, da die Kinder auf dem Boden schlafen, feuert uns unser Vermieter so dermaßen ein, dass wir alle sehr schlecht schlafen…

 

%d Bloggern gefällt das: