Tag 13 – Ein Hotelname, der hält, was er verspricht

„Sun Cruise Resort & Yacht“ lautet der Name, der hält, was er verspricht. Yuri war es zunächst etwas peinlich, hier mit ehrlichen Absichten die Hotelschwelle zu übertreten. Naja, vermutlich hätten wir früher, das heißt, bevor wir Kinder hatten, niemals ein solches Hotel gebucht. Jetzt haben wir es aber!

Und ehrlich gesagt: Ja, es ist definitiv kitschig, aber ich stehe halt auf Kitsch! Der Kapitän begrüßt die Gäste stilvoll an der Pforte, um das Boot herum sind kleine Seen mit Koi Karpfen angelegt, auf „Antik“ gemachte, nacktbusige Statuen stehen in Reih und Glied 🙂 und natürlich auch das Interieur des Hotels ist im Yacht-Stil. Als Zimmer haben wir uns die Außenkabine mit Blick auf den schönen Strand gegönnt, und auch der Balkon ist ganz im Schiffsstil.

Am schönsten ist aber das Außengelände und wir genießen es, quasi einer der wenigen Gäste zu sein. Es gibt ein paar Skulpturen, um Selfies zu machen.  Auch ein Panorama-Steg über dem Meer verlangt eine Mutprobe von seinen Besuchern, und auch Yuri und Minna ist es nicht wirklich geheuer. Der Nebensteg ist übrigens gerade gesperrt, weil ein Fels herunter gekommen ist und Teile des Stegs mit sich gerissen hat. Ich vertraue aber und zwinge meine Familie zum Foto-Shooting 🙂

Danach erkunden wir die Strände direkt vorm Hotel. Einige Schulklassen bevölkern den Strand und machen Selfies. Wir haben nach einer Weile genug davon und wollen die Gegend erkunden. Wir fahren nach Gangneung, um uns den bekannten Strand Kyung-Po-dae anzuschauen. Unterwegs bekomme ich Hunger auf Burger und wir halten Ausschau nach einem Restaurant. Wie es der Zufall will, finden wir eines der schönsten Restaurants, das ich in Korea bisher gesehen habe. Zwei nette, ältere Damen haben es gerade eröffnet und servieren „handmade Burger“ und sind damit auch in Korea en vogue. Uns schmeckt es jedenfalls!

Den Abend lassen wir bei Ramyun und Kimchi zuhause im Hotel ausklingen. So stellen wir uns einen perfekten Urlaubstag vor!

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