Tag 5 – Badetag

Der Tag 5 zeichnet sich durch sein außergewöhnliches Wetter aus. Das Wetter ist nämlich schlecht. Es stürmt und regnet ununterbrochen, so dass wir froh sind, dass wir ein Hotel mit Aquapark ausgewählt haben.

Nach dem Frühstück geht’s also ins Schwimmbad. Wir leihen Badekappen (Pflicht in Korea, zumindest für haarige Menschen) und Schwimmreifen und -westen aus und los gehts. Für den Mitteleuropäer ist es wirklich ein Schauspiel, in Korea schwimmen zu gehen. Die Koreaner sind nicht nur prüde, sondern auch ziemlich sicherheitsberußt, so dass hier niemand ohne Schwimmanzug (keine Badehose!), Schwimmwesten und zusätzlichem Equipment wie Schwimmreifen unterwegs ist. Nur um es noch einmal klar zu machen: Wir reden hier nicht von einem Wellenbad 🙂 Auch Erwachsene sind offensichtlich keine guten Schwimmer und behelfen sich mit Schwimmhilfen im kühlen Nass. Der Bademeister ist ein echter Life Guard und hält unentwegt seine Rettungshilfe in der Hand.

Dazu hat jeder 2. Gast auch ein wasserfesten Beutel um den Hals, der sich beim zweiten Blick als wasserfeste Handytasche herausstellt, denn wer weißt, wer noch so anrufen könnte. Lustig sind übrigens die Becken, in denen man sich von kleinen Fischen die Füße abknabbern lassen kann. Auch amüsant finde ich, dass sämtliche Schwimmhilfen an einer Servicestation mit Druckluft aufgeblasen werden können. Korea ist halt eine Serviceoase (und die Koreaner offensichtlich etwas schlapp auf der Lunge) … 🙂

Abends cruisen wir noch etwas durch die Gegend, trinken ein Bier an einer einsamen Bucht (mit den schlafenden Kindern auf der Rückbank) und gehen danach noch lecker Fisch essen.

 

 

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