Tag 52 – Abschied vom Chateau du Frandat

Der Abschied vom Chateau du Frandat und damit von Mickael und Laetitia fällt uns nicht leicht. Es wird ein wenig dauern, bis wir uns wiedersehen und zusätzlich endet auch langsam unsere gemeinsame Elternzeit…

Wir leiten den Farewell am Vorabend mit einer leckeren Rehkeule ein. Anschließend besichtigen wir dann noch die Weinproduktion, die Weinspeicher und die französischen und amerikanischen Eichenfässer, in dem der Wein – von dem wir reichlich genießen durften – reift. Das Highlight ist der exklusive Zugang zum Armagnac-Lager. Hier liegt fast 30 Jahre alter Armagnac in verstaubten und mit Spinnweben überzogenen Eichenfässern. Die Mädels gehen dann ins Bett und ich koste noch mit Mickael ein paar 1985er Armagnac. Sehr lecker…

Der nächste Tag steht im Zeichen der Abreise. Wir packen unsere 7-Sachen und machen es kurz und schmerzlos: Mickael und Laetitia stecken mitten in der Weinernte und sind entsprechend busy. Wir verlassen das Chateau nach einer Abschiedstour auf dem Quad und fahren gen Allemagne.

Es läuft und die Kinder machen gut mit. Mit dem Überqueren des Massif Central ändert sich dann schlagartig auch das Wetter. Ein Gewitter zieht auf und plötzlich steht auf der Autobahn alles still. Es fängt an zu Hageln und kurzzeitig denken wir, das unser Auto ernsthaften Schaden davon tragen wird. Tut es Gott sei Dank nicht, aber ab dem Punkt erwartet uns eigentlich typisch-deutsches Wetter und es regnet durchgehend.

Somit entscheide ich mich, dass die geplante Übernachtung in Höhe Dijon entfällt. Ich fahre unseren Roadtrain über fast 16 Stunden durchgehend bis nach Bonn. Um 3.30 Uhr kommen wir an und freuen uns nach 7 Wochen riesig auf unser eigenes Bett.

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