Tag 7 – Markttag auf dem Youth Market

Youth Market hört sich doch super an, oder? Erste Zweifel kommen auf: Sind wir etwa schon zu alt dafür? Naja, als Alternative gibt es ja noch den eigentlichen Jeonju Nambu Market, aus dem der Markt für Jüngere hervorgeht.

Wir geben uns dem Markttrubel hin und beginnen mutig mit dem Youth Market. Dies ist quasi ein Startup für junge Gründer, die – von der Stadt Jeonju gesponsert – mit individuellen Einzelhandelskonzepten eine Existenz bestreiten: Hier gilt: weniger ist mehr und es gibt viel Kreatives, Selbtgemachtes und Recyceltes. Ein echtes Mekka für neue Ideen und echt erfrischend in dem ganzen asiatischen Shopping-Wahn.

Danach tauchen wir in den „normalen“ Marktgeschehen ein, sind aber nach der nunmehr 5. Koreareise von dem Fisch- Fleisch-, Gewürz- und Gemüse-Potpourrie nicht mehr ganz so überfordert, wie bei den ersten Besuchen.

Abends sind wir bei Lina und Han Saban eingeladen. Die Kinder freuen sich auf etwas Ablenkung im Spieleparadies in deren Aparte und ich mich auf einen netten Abend mit dem einzigen Englisch sprechenden Mann in der Familie. Wir bestellen vom Lieferservice „made in Korea“ und dies wäre mein persönlicher Lieferheld, wenn es diese Variation auch in Deutschland geben würde.

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